Bremen will Millionen für Blumen und gegen Insektensterben ausgeben
Bremer Senat will 4,4 Millionen Euro für Artenvielfalt ausgeben
Bis 2027 will der Senat Millionen 4,4 Millionen Euro für Insektenschutz und Artenvielfalt ausgeben. Davon sollen zum Beispiel Blühflächen in Bremen und Bremerhaven finanziert werden.
Den Rückgang der Artenvielfalt bezeichnet Bremens Umweltsenatorin Kathrin Moosdorf (Grüne) als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Die Vielfalt sei ein Schlüsselfaktor für die Funktionsfähigkeit und Stabilität von Ökosystemen, so die Grünen-Politikerin. Denn jede vierte von 33.000 Insektenarten steht demnach auf der Roten Liste. Am Donnerstagnachmittag befassen sich die Fachpolitiker der Bürgerschaft in der Umweltdeputation mit dem Programm.
Mit dem Geld sollen Blühflächen, die der Umweltbetrieb Bremen und das Gartenbauamt Bremerhaven angelegt haben, weiter ausgebaut werden. Diese Flächen bieten Insekten und anderen Kleintieren Nahrung und Unterschlupf. In dem Programm sind außerdem stadtnahe sogenannte wilde Weiden aufgeführt: Hier sollen geringe Zahlen an Rindern das Gelände strukturreich und offen halten, sodass viele Tier- und Pflanzenarten einen geeigneten Lebensraum vorfinden, heißt es.
Was Sie gegen das Insektensterben in Bremen tun können
Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 3. April 2025, 9 Uhr